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Regeln und Historie des Badminton

 

Du bist auf der Seite mit den Regeln und der Geschichte des Badmintonsports.

 

Mit kleinen Holzbällen, die einseitig mit Hühnerfedern gespickt und damit flugfähig gemacht wurden, spielte man in Indien schon vor 2000 Jahren "Federball". Höhlenzeichnungen belegen, daß der Ball mit abgeflachten Hölzern geschlagen wurde. In Südamerika spielten Inkas und Azteken mit gefiederten Bällen, teils mit den Händen, teils mit Schlägern aus hartem Leder.

Sicher ist, daß die Engländer das Federballspiel um 1870 aus Indien mitbrachten und ein Herzog auf seinem Landsitz Badminton die Gäste mit diesem Spiel unterhielt. Gegen Ende des letzten Jahrhunderts arbeitete der Londoner Badminton-Club die bis heute weitgehend geltenden Regeln aus.

In Deutschland wurde im Jahre 1902 der Bad Homburger Badminton-Club gegründet. Offizielle Weltmeisterschaften gibt es seit 1977. Als Kinder- und Freizeitsport ohne feste Regeln hat sich Federball, unterstützt durch die Spielwarenindustrie (Plastikbälle, Plastikschläger, einfaches Netz) weit verbreitet. Es gibt aber allein in Deutschland mehr als 170.000 "richtige" Badminton-Spieler, Frauen und Männer, die über ihre Vereine im Deutschen Badminton Verband organisiert sind.

Das Spielfeld ist 13,40 Meter lang und 6,10 Meter breit. Das Netz in der Mitte ist 1,55 Meter hoch. Jeder Ballwechsel beginnt mit dem Aufschlag, bei dem der Spieler hinter der vorderen Aufschlag-Linie steht. Die Begrenzungslinien des Spielfeldes (4 Zentimeter breit) markieren die Spielfeldgrenzen für das Spiel zu zweit (Einzel) und zu viert (Doppel). Beim Einzel ist das Spielfeld 92 Zentimeter schmaler als beim Doppel.
Beim Doppel erfolgt der Aufschlag ebenfalls hinter der vorderen Aufschlaglinie. Der beim kurzen Aufschlag relativ geringe Flugweg des Balles erfordert schnelleres Reagieren der Spieler. Die äußeren Begrenzungslinien gehören in ihrer ganzen Breite zum Spielfeld. Wenn also der vom Spieler A gespielte Ball vom gegnerischen Spieler B nicht erreicht wird und deshalb innerhalb des Spielfeldes landet, ist das ein Punkt zugunsten des Spielers A. Wettkämpfe werden ausschließlich in der Halle ausgetragen.

Spielgeräte sind Schläger und Federball. Für den Wettkampf ist für den Schläger ein Gewicht von 85 bis 110 Gramm vorgeschrieben. Als Material sind Metalle und Kunststoffe zugelassen. Die Bespannung besteht aus Darm- oder Kunststoffsaiten. Der Federball wiegt 4,73 bis 5,5 Gramm (im Freizeitsport ca. 10 Gramm); der Ballkopf besteht aus lederbezogenem Kork (Freizeitsport: Plastik oder Gummi), die Rückseite des Kopfes ist mit Natur- oder Kunststoffedern bestückt.

Die Spielregeln. Beim Aufschlag sind nur Unterhand-Schläge zulässig. Der Aufschläger muß den Ball unterhalb der Hüfthöhe aus der Luft treffen und über das Netz in die dem eigenen Standort diagonal gegenüberliegende gegnerische Spielfeldecke schlagen. Der Rückschläger muß den Ball aus dem Fluge zurückschlagen. Gelingt dies nicht, so ist das ein Punkt für den Aufschläger. Beim Aufschlag darf der Ball das Netz nicht berühren, und der Aufschläger darf die Aufschlaglinie nicht übertreten.

Begeht der Aufschläger einen Fehler, so geht der Aufschlag an den gegnerischen Spieler. Ansonsten erfolgt der Aufschlag im Einzel bei geradem Spielstand (0,2,4. . .) immer von rechts, bei ungeradem Spielstand (1,3,5. . .) immer von links, jeweils vom Schiedsrichter aus gesehen. 

Vor Spielbeginn entscheidet das Los des Schiedsrichters über die Vergabe der Spielfeldseiten für den ersten Satz. Die Partei, die das Los gewonnen hat, darf entscheiden, ob sie den ersten Aufschlag haben will oder aber sich die Seite aussucht. Das hängt von der Taktik des jeweiligen Spielers ab, davon, ob er seine Stärke aus dem Angriff oder aus der Verteidigung entwickeln will.

Gespielt werden zwei Sätze bis 21 Punkte in allen Disziplinen - also Herreneinzel, Dameneinzel, Herrendoppel, Damendoppel und Mixed - und Wettbewerben, wobei jeder Fehler des Spielers einen Punkt für den Gegner bedeutet (Rallypoint-Zählweise). Ab dem Punktestand von 20:20 müssen allerdings zwei Punkte Vorsprung erreicht sein. Bei 29:29 entscheidet der nächste Ballwechsel. Das knappste Ergebnis ist demnach 30:29.

Nach dem ersten Satz wechseln die Spieler die Feldseite. Es gibt zwei Minuten Pause, in der ein Gespräch mit einem Betreuer erlaubt ist. Falls nach zwei Sätzen noch kein Sieger feststeht, wird nach einer weiteren 2-minütigen Pause, ein dritter Satz gespielt. Innerhalb der Sätze gibt es jeweils eine Minute Pause, wenn die führende Partei 11 Punkte erreicht hat.
Im dritten Satz werden dabei abermals die Seiten gewechselt.

Gewinnt ein Spieler zwei Sätze in Folge, so ist das Spiel für ihn gewonnen und beendet. Ergibt der zweite Satz unentschieden, entscheidet der dritte Satz über den Sieg.

 
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